Travers an der Hand

 

Nur wenn das Pferd lernt, sich gebogen und gestellt, sowie aufgerichtet (also nicht in Schieflage) zu bewegen, kann es auf dem Kreis laufen, ohne sich langfristig gesundheitlich zu schaden.

Betrachtet man ein Pferd von vorne, wie es auf einem Zirkel läuft und es hängt in der Kurve wie ein Motorrad, läuft vieles verkehrt. Wenn die Beine nicht senkrecht zum Boden aufgesetzt werden, kommen abhängig von der Geschwindigkeit teilweise extreme Scher- und Fliehkräfte ins Spiel, die Gelenke, Sehnen und Bänder belasten.

Mit Ausbindern hilft man einem Pferd leider nicht, auch wenn es optisch oft schon sehr viel bringt. Das Pferd wird durch den Ausbinder eher behindert, weil er den Hals fixiert (auch Dreieckszügel behindern). Das Pferd, unbalanciert wie es ist, braucht seinen Hals aber unbedingt, um das Gleichgewicht zu halten und nicht umzufallen.

 

Mein Unterricht baut auf die theoretischen Inhalte des Longenkurses von Babette Teschen und Tania Konnerth auf, die eingehend erklären, warum die Longenarbeit am Kappzaum so sinnvoll und erstrebenswert ist.